Beförderungen und Ehrungen gab es bei der Hauptversammlung (von links): Vize-Kreisbrandmeister Manfred Wankmüller, Kreisspielmannsring-Vorsitzender Richard Hofmann, Michael Kautz, Tobias Wichmann, Raffael Zaiour, Gerold Jüngling, Bürgermeister Volker Winkel, Karolin Schickle, Kommandant Armin Trautmann und Kreisverbandsvorsitzender Markus Haberstroh. Foto: Manfred Schott

 

Brandmelder sorgen für Fehlalarme

Achtmal musste die Feuerwehr Ispringen umsonst ausrücken.

Neues Löschfahrzeug in Dienst gestellt und bei Übungen getestet.

Die Freiwillige Feuerwehr Ispringen konnte gegenüber dem Vorjahr die Zahl ihrer Aktiven in der Einsatzabteilung von 48 auf 50 Mitglieder erhöhen. „Das ist eine stolze Zahl für eine Gemeinde mit rund 6000 Einwohnern“, bestätigte der stellvertretende Kreisbrandmeister Manfred Wankmüller bei der Hauptversammlung der Ispringer Wehr. Kommandant Armin Trautmann berichtete, dass insgesamt 88 Personen in den Gruppierungen der Freiwilligen Feuerwehr aktiv sind. Bei der Jugendfeuerwehr sind 23 Jugendliche unter der neuen Leitung von Björn Magas Mitglied. Bernhard Benz organisiert die Aktivitäten der elfköpfigen Altersabteilung.

Im vergangenen Jahr gab es für die Einsatzabteilung 31-mal Alarm, fast so häufig wie im Vorjahr. Darunter waren sieben Brände sowie jeweils acht technische Hilfeleistungen und sonstige Einsätze, vor allem bei Verkehrsunfällen, aber auch für eine Tierrettung. Achtmal gab es Fehlalarm, hauptsächlich verursacht durch Brandmeldeanlagen.

Technisch fit gehalten haben sich die Feuerwehrangehörigen bei 21 Übungen mit insgesamt 1100 Übungsstunden. Übungsschwerpunkt war das Thema „Technische Hilfeleistungen bei Verkehrsunfällen“. Ziel war es, die vielseitigen Geräte des im Mai 2016 in Dienst gestellten neuen Löschfahrzeuges HLF 10 in allen denkbaren Situationen an Schrottautos zum Einsatz zu bringen und den Umgang damit zu perfektionieren. In diesem Jahr werde der Übungsschwerpunkt beim Innenangriff, beim Absuchen von Räumen nach Personen und im richtigen Umgang mit den Schlauchpaketen sein, so Kommandant Trautmann. Dazu ist auch die neu angeschaffte Wärmebildkamera dienlich. Im Feuerwehrgerätehaus wurde eine Abgasabsauganlage für rund 15 000 Euro installiert.

Bürgermeister Volker Winkel dankte den Feuerwehrangehörigen für ihren hervorragenden professionellen Dienst für die Sicherheit der Einwohner und ihres Eigentums. Er würdigte die hohe ehrenamtliche Leistung jedes Einzelnen sowohl bei den Übungen wie bei den Einsätzen. Zusammen mit Kommandant Trautmann übergab Winkel die Beförderungsurkunden. Befördert wurden Gerold Jüngling zum Hauptbrandmeister, Lukas Hartmann, Thomas Heinz und Raffael Zaiour zu Oberfeuerwehrmännern.

Aktive Spielleute

Vize-Kommandant Michael Kautz ist auch Spielmannszugführer. Wie er berichtet, hat der Ispringer Spielmannszug 14 aktive Spielleute. Sie absolvierten bei 39 Proben 702 Ausbildungs- und Übungsstunden. Ehrenstabführer Bernhard Benz unterrichtet den Nachwuchs. Bei der Gedenkfeier zum Volkstrauertag, beim Weihnachtsbasar ist der Spielmannszug ebenso präsent wie beim gemeinsamen Auftreten mit dem Kreisspielmannszug bei Feuerwehrveranstaltungen. Mit Karolin Schickle konnte Richard Hofmann, der Vorsitzende des Kreisspielmannringes, eine Nachwuchsspielerin mit der Ehrennadel in Bronze auszeichnen.

Markus Haberstroh, der Vorsitzende des Feuerwehrverbandes Enzkreis, würdigte bei seinem Grußwort, dass verhältnismäßig viele Angehörige der Ispringer Wehr überörtlich aktiv sind und dort Verantwortung übernommen haben. Im Blick auf die Feuerwehreinsätze bei den Unwetterlagen im vergangenen Jahr und auf die Verletzung von Einsatzkräften gab Vize-Kreisbrandmeister Manfred Wankmüller den Feuerwehrleuten auch mit auf den Weg: „Passt beim Einsatz auf euch auf“.

Text + Foto: Manfred Schott

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