Ehrungen und Beförderungen gab es bei der Hauptversammlung der Ispringer Feuerwehr: Heiko Gugau (von links),
Roland Deeg, Udo Frey (Vize-Vorsitzender Kreisfeuerwehrverband), Matthias Cremer, Michael Kautz (Vizekommandant),
Enrico Ruf, Kreisbrandmeister Christian Spielvogel, Nina Vetter, Armin Trautmann (Kommandant), MarcoSchäfer,
Bürgermeister Volker Winkel und Richard Hofmann (Vorsitzender Kreisspielmannsring). Foto: Martin Schott

 

Alle Altersklassen vertreten
Feuerwehr Ispringen ist von der Jugend bis zu den Senioren gut aufgestellt.
Neu angeschafftes Löschfahrzeug wird ab Mai in Dienst gestellt.

Die Hauptversammlungen der Freiwilligen Feuerwehr Ispringen beginnen traditionell mit einer Besonderheit: Der Spielmannszug unter der Leitung von Michael Kautz eröffnet die Sitzung mit flotten Klängen, darunter auch das „Badnerlied“. „Das ist einmalig im Enzkreis“, stellt Kreisbrandmeister Christian Spielvogel fest. Er weiß, dass die Spielmannzüge Nachwuchsprobleme haben. In Ispringen musizieren derzeit 15 Spielleute. Und Spielvogel wünscht dem Spielmannszug: „Bleiben sie spielfähig.“ Der Kreisbrandmeister zeigt sich erfreut darüber, dass die Ispringer Wehr mit allen Gruppierungen ausgestattet ist. Von der Jugendfeuerwehr bis zur Seniorenabteilung hat die Freiwillige Feuerwehr 88 Mitglieder.

Die Einsatzabteilung verfügt über eine kontinuierliche Mannschaftsstärke von 48 Mitgliedern. Christian Spielvogel betont, dass im vergangenen Jahr die Voraussetzungen vorlagen, um die Ersatzbeschaffung für das abgängige Einsatzfahrzeug LF 8 zu bezuschussen. Kommandant Armin Trautmann weist in seinem Geschäftsbericht darauf hin, dass sich das Gruppenführer-Team bei der Firma Rosenbauer in der Nähe von St. Pölten in Niederösterreich in die Technik des neuen HLF 10 habe einweisen lassen. Ab Mai wird es in Dienst gestellt. Wie Kommandant Trautmann weiter berichtet, wurde die Wehr im vergangen Jahr zu 34 Einsätzen alarmiert. Dabei ging es um zwei Brände und 17 technische Hilfeleistungen. Achtmal gab es Fehlalarm, meist ausgelöst durch Brandmeldeanlagen. Bei 22 Feuerwehrübungen mit über 1100 Stunden haben sich die Aktiven für ihre Einsätze fit gehalten. Michael Döring gab einen Überblick über die Aktivitäten der Jugendfeuerwehr, die mit 17 Jugendlichen aufwarten kann. Aktiv war man auch beim Spielmannszug der Feuerwehr. Vize-Kommandant und Spielmannszugführer Michael Kautz wies auf 38 Probenabende mit 912 Ausbildungsstunden hin. Insgesamt spielte der Zug bei acht Auftritten. Ehrenstabführer Bernhard Benz bildet den Nachwuchs aus. Er kümmert sich auch um die Unternehmungen der zwölf Feuerwehrkameraden in der Altersabteilung. Bürgermeister Volker Winkel dankte den Feuerwehrangehörigen für ihren hervorragenden professionellen Dienst für die Sicherheit der Einwohner und ihres Eigentums. Er würdigte die ehrenamtliche Leistung jedes Einzelnen. Die Gemeinde sei immer bereit, die notwendigen Mittel für die Feuerwehr bereitzustellen.

Seitens des Kreisfeuerwehrverbandes informierte dessen Vizevorsitzender Udo Frey über die Neuerungen, die man sich für das Erscheinungsbild und für die Veranstaltungen des Feuerwehrverbandes vorgenommen habe. Im Namen des Kreisspielmannrings ehrte Vorsitzender Richard Hofmann das Spielmannzugmitglied Nina Vetter für ihre 25-jährige Mitgliedschaft mit der Goldenen Ehrennadel des Kreisspielmannrings. Kreisbrandmeister Spielvogel zeichnete Roland Deeg und Enrico Ruf für 40 Jahre aktiven Feuerwehrdienst mit dem baden-württembergischen Feuerwehrehrenzeichen in Gold aus. Das Ehrzeichen in Silber bekam Heiko Gugau überreicht. Er ist seit 25 Jahren in der Feuerwehr aktiv. Nach seiner abgeschlossenen Feuerwehrausbildung wurde Matthias Cremer zum Feuerwehrmann und Gruppenführer Marco Schäfer zum Löschmeister ernannt. Bürgermeister Volker Winkel überreichte die Ernennungsurkunden.

Text + Foto: Manfred Schott

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